02.09.2017

gemacht, gelesen, gefühlt – mein August

gemacht: Ich bin umgezogen in eine neue WG, habe den Wedding hinter mir gelassen, bin mit zwei neuen Leuten zusammengezogen, in eine neue Umgebung und ein neues WG-Leben. Anfang August habe ich viel gearbeitet, Abends getanzt, bin schwimmen gegangen, habe Freunde getroffen, mein neues Zimmer eingerichtet und mich eingelebt.
Ich hatte Besuch von einer Freundin aus Stuttgart, wir sind einen Tag durch Kreuzberg und Friedrichshain gelaufen, ohne eine einzige Bahn zu nehmen und haben bis zum nächsten Vormittag im Sisyphos getanzt. Mein Papa war für eine Nacht in Berlin, wir sind in der Falckensteinstraße essen gegangen und ich habe ihm meine neue WG gezeigt. Ich bin viel Fahrrad gefahren, habe die neue Umgebung erkundet, einen Platten gehabt und zum ersten Mal selber einen Reifen repariert. Dann habe ich zwei Freundinnen aus Stuttgart, die ich seit über einem Jahr nicht gesehen habe, in Berlin wieder getroffen. Ich war am Müggelsee und in Woltersdorf am Flakensee und habe zehn Tage in Toulouse verbracht und langsame, heiße Sommertage genossen.

gelesen: Endlich hatte ich wieder mehr Zeit zum Lesen, was während des Semesters leider immer zu kurz kommt. So habe ich diesen Monat "Das Gegenteil von Einsamkeit" von Marina Keegan, "The Bell Jar" von Sylvia Plath, "Romeo and Juliet" von Shakespeare, "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho und "Der Vorleser" von Bernhard Schlink gelesen. Vor allem "The Bell Jar" und "Das Gegenteil von Einsamkeit" kann ich euch nur ans Herz legen, zwei Bücher, die unglaublich gut geschrieben sind und nachdenklich machen.

gejoggt: Nachdem ich Joggen nie mochte, habe ich meinen inneren Schweinehund überwunden und habe endlich damit angefangen. Im Urlaub bin ich fast jeden Morgen mit Mama gelaufen. Auch wenn es jedes Mal große Überwindung kostet, man fühlt sich danach einfach super und ich konnte das französische Frühstück umso mehr genießen! Für den September nehme ich mir vor, weiter regelmäßig Joggen zu gehen. 

gehört: Nachdem ich endlich meinen Plattenspieler in Berlin habe, habe ich vor allem meine Schallplatten gehört, mit dabei: Pink Floyd, The Beatles, Foreigner und Eau Rouge. Meine Lieblingslieder diesen Monat waren vermutlich "Radio/Video" von System of a Down, "Go with the Flow" von Queens of the Stone Age, "Cohere Pt. 2" von Alex Vargas, "White Rabbit" von Jefferson Airplane, "Nobody Else" von The Art of Boys und "Gone with the Wind" von Architects. Und meine Playlists "Bonfire nights" und "Slow Summer Days" liefen auch rauf und runter.

gefühlt: Der August war gefühlsmäßig ein Hoch und Tief: am Monatsanfang hatte ich unglaubliches Heimweh, habe viel geweint, gezweifelt, Berlin in Frage gestellt, mein Studium in Frage gestellt, eigentlich einfach alles in Frage gestellt. Nach und nach habe ich begonnen, mich besser zu fühlen, habe mein neues WG-Leben kennen gelernt und mich in meinem Zuhause endlich wohl gefühlt. Ich habe die wenigen Sonnentage genossen und mich wieder ein bisschen in Berlin verliebt. Wenn es mir trotzdem nicht gut ging, habe ich mich vor allem mit Sport abgelenkt. Und ich habe mir wieder mehr Zeit für mich genommen. Im Urlaub konnte ich dann komplett abschalten und langsame, heiße Sommertage genießen. Jetzt kann ich sagen: ich freue mich auf zuhause, also auf Berlin. Und vor allem freue ich mich auch auf das Lollapalooza nächstes Wochenende! Ist jemand von euch auch dort?

gekauft: Nach langer Suche habe ich diesen Monat endlich eine Jeansshorts gefunden. Meine Wahl fiel auf eine Vintage-Levis Shorts, mit der ich super happy bin. Außerdem habe ich zwei Jeans an einen Second-Hand-Laden verkauft und mir dafür neue graue Nikes gegönnt. Ein roter Kapuzenpulli von Brandy, sowie ein schlichtes kurzes schwarzes Kleid von &other Stories wanderten auch in meinen Besitz. Und ich habe mir endlich Ringe für meine Helix-Piercings gekauft, das hatte ich schon ewig vor.

getragen: Getragen habe ich diesen Monat am Liebsten meine neue Jeansshorts, meinen Jeansrock und meine Sonnenbrille von Komono. Rock und Brille seht ihr auch auf den Bildern. Nachdem ich lange mit Rucksack beziehungsweise Turnbeutel unterwegs war, habe ich diesen Monat fast immer zu einer Jutetasche gegriffen. Und ich habe mich wieder in Gürtel verliebt, irgendwie sieht jede Hose damit besser aus.
Top: von Mama geliehen / Jeansrock: Brandy Melville / Sonnenbrille: Komono / Jutebeutel: LalaHealthyLivin' Stuttgart / Schuhe: Superga
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Kommentare

  1. Ahh, was für ein toller Post! Das Outfit steht dir so unglaublich gut, gefällt mir sehr. Jeansröcke habe ich diesen Monat auch sehr gerne getragen :)

    Viele liebe Grüße, Julia ☾ | www.serendipityblog.de

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  2. Dein August klingt nach 'viel los' und trotz deines Heimwehs am Anfang sehr gut, finde ich. Das Kleid von & other Storys hatte ich auch letztens in der Hand, habe es jedoch dann wieder weggehängt, weil ich eigentlich schon genug habe. Und ich habe ebenfalls Platten von Pink Floyd und the Beatles und liebe sie!


    Liebe Grüße und einen schönen Abend!
    Anna :-)
    https://wwwannablogde.blogspot.de

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    1. Danke, das war er auch!
      Oh ja, ich habe wirklich einen Monat überlegt, ob ich es behalten soll oder nicht!
      Oooh, die Platten sind so toll, ich brauche unbedingt so viele mehr!!

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