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26. April 2017

Pai streets

Februar 2017 // Nikon D80 // Walking Street, Pai, Thailand

22. April 2017

Zwischen heute und morgen


Irgendwo zwischen Tag und Nacht 
Zwischen Licht und Dunkelheit
Sonne und Mond
Irgendwo zwischen Zukunft und Vergangenem
Zwischen dem Moment und allem Anderen
Zuversicht und Angst
Irgendwo zwischen Freude und Melancholie
Zwischen Glück und Trauer
Liebe und Einsamkeit
Irgendwo zwischen der Suche und dem Ziel
Zwischen Traum und Resignation
Wunsch und Realität
Irgendwo zwischen Nirgendwo und Hier
Immer irgendwo dazwischen
Aber doch irgendwie mittendrin
lebendig

19. April 2017

over the fields

Oh wie gerne möchte ich zurück, die feuchte Luft Thailands einatmen, die Hitze spüren, die Sonne auf meinem Gesicht. Das Meer, die Felder, die Palmen, die Früchte, die Menschen, die Nächte.... Dem Alltag entfliehen, dem grauen Aprilwetter, den Verpflichtungen und dem Trott...

15. April 2017

{Travel} Pai, Thailand

Nachdem wir zwei Tage in Chiang Mai verbracht hatten, ging es für uns noch weiter in den Norden, nach Pai. In einem Mini Bus machten wir uns auf die abenteuerliche Fahrt, denn auf der etwa 150km langen Strecke gibt es sage und schreibe 762 Kurven. Wir waren wirklich froh, als wir nach der vierstündigen Fahrt heil in Pai ankamen! Wir fanden ein super cooles Hostel, das "Green Hostel and Skate Park", mit Skate Rampe und einer richtigen Küche im Garten. Für etwa 7€ pro Person gönnten wir uns dort sogar den Luxus eines Bungalows. Nachdem wir uns ein bisschen eingerichtet hatten machten wir uns auf die Suche nach Mittagessen. Unsere Entscheidung fiel auf ein winzig kleines Streetfoodrestaurant und wir hätten es wirklich nicht besser treffen können. Bis zum letzten Tag in Thailand waren wir davon überzeugt, dass wir dort das beste Curry der ganzen Reise gegessen hatten, es war einfach zu gut!
Nach dem Essen liefen wir ein bisschen durch die Straßen der kleinen Hippie-Stadt, bis langsam der Walking Street Night Market aufgebaut wurde. In Pai findet nämlich jeden Abend ein Markt statt, wo es vor allem unglaublich viel unglaublich gutes Essen gibt, aber man findet auch wunderschönen Schmuck, Dekoration und Kleidung. An einem Schmuckstand traf ich lustigerweise ein Mädchen aus Stuttgart, die vor mir bei Brandy gearbeitet hatte. Die Welt ist so klein... 
Später am Abend gingen wir in eine Bar, wo wir mit drei Mädchen aus Kanada und den Niederlanden ins Gespräch kamen. Nach einer Weile beschlossen wir, mit den dreien in ihr Hostel zu kommen, da es um einiges größer war als unseres und es Musik, eine Bar und ein Lagerfeuer gab. In Pai werden die Nächte nämlich, im Gegensatz zu Bangkok und dem Süden Thailands, sehr frisch. Im Hostel lernten wir noch mehr Leute kennen und hatten einen super witzigen Abend, der damit endete, dass wir in unserem Hostel einfach so von einer Chinesin bekocht wurden. Und das um drei Uhr nachts...
Am nächsten Tag wachte ich, wie so oft, viel früher auf als die Jungs und zog los, um mir einen Banana Shake zum Frühstück zu holen. Ich schaute ein bisschen in die Läden und spazierte durch die Straßen, bevor ich zurück ging um die anderen beiden zu wecken. Nachdem wir uns noch ein bisschen gesonnt hatten, gingen wir wieder zu dem kleinen Restaurant vom Vortag. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einer Poolparty, von der uns im Hostel erzählt worden war. Aber genau wie die letzte Poolparty fand ich auch diese nicht so berauschend. Zwar gab es eine Wasserrutsche sowie eine Hüpfburg im Wasser, aber die Musik war nicht gerade der Wahnsinn und die Stimmung erinnerte eher an ein normales Freibad...Aber wenigstens bekamen wir so eine kleine Abkühlung, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. 
Am Abend gingen wir natürlich wieder zum Walking Street Market und probierten uns ein bisschen durch die Stände, es gab einfach so viel leckeres Essen! Außerdem kaufte ich mir einen bunten Pulli,  in den ich total verliebt bin (ich werde ihn euch vielleicht bei Gelegenheit noch zeigen). Gegen später setzten wir uns wieder in die Bar, wo wir uns mit einem Franzosen unterhielten, der zwar viel älter als wir, aber super witzig war. Irgendwann stießen dann die drei Jungs aus Stuttgart zu uns, die wir in Chiang Mai zufällig getroffen hatten. Obwohl wir eigentlich eher an einen entspannten Abend gedacht hatten, ließen wir uns letztendlich dazu überreden, feiern zu gehen. So zogen wir durch drei Reggae Bars, wobei wir an dem Abend irgendwie total viele Leute kennen lernten, was wirklich cool war.
Am nächsten Tag überredete ich die beiden Jungs, zum White Buddha zu laufen. Unter Murren stimmten sie letztendlich zu, die 3km bergauf in der Hitze zu laufen. Ich finde auf jeden Fall, dass sich der Spaziergang gelohnt hat, die Landschaft um Pai ist einfach wunderschön und auch der strahlend weiße Buddha hat mir echt gut gefallen. Bilder davon bekommt ihr im nächsten Post zu sehen, damit das hier nicht so wirr wird.
Nachdem wir zurück in der Stadt waren, brachten wir unsere Wäsche weg und gingen anschließend, wie nicht anders zu erwarten, wieder in das kleine Straßenrestaurant, wo uns die Frau schon erkannte. Aber es war auch einfach viel zu lecker! 
Als wir uns gestärkt hatten liehen wir uns Fahrräder, um zum Sonnenuntergang zum Pai Canyon zu fahren. Nachdem man sich ein bisschen an den Linksverkehr gewöhnt hatte, war es super schön, die Strecke mit dem Fahrrad zu fahren, vorbei an Feldern, kleineren Straßen außerhalb der Stadt, Garküchen,... Nur die letzten 300m waren ätzend, denn es ging zum Canyon steil bergauf. Der Canyon war wirklich wunderschön, es war zwar echt voll, aber irgendwie fand ich das gar nicht so schlimm. Wahrscheinlich war ich eher mit meiner Höhenangst und dem tollen Ausblick beschäftigt... Auch davon werdet ihr in einem der nächsten Posts natürlich noch Bilder sehen!
Da wir keine Fahrradlichter hatten und die Straßen außerhalb der Stadt kaum beleuchtet waren, mussten wir leider bereits kurz bevor die Sonne endgültig unterging gehen, um nicht bei Dunkelheit fahren zu müssen. Zurück im Hostel stand aber schon das nächste Abenteuer an: ausgerüstet mit Nagelschere und Rasierapparat schnitten Nico und ich Theos Haare. Und obwohl ich zwischendurch wirklich Zweifel hatte, konnte das Ergebnis sich später tatsächlich sehen lassen!
Zum Abendessen gingen wir wieder zum Walking Street Market. Ich glaube dort gab es wirklich das beste Essen von allen Märkten, da es auch einfach ein Paradies für Vegetarier war. Irgendwann trafen wir wieder die anderen drei Jungs und nachdem wir uns alle durch den Markt gegessen hatten gingen wir alle zusammen zu unserem Hostel. Nach der ganzen Feierei entschieden wir uns, mal einen gemütlichen Spieleabend zu machen. Blöderweise kam irgendwann die Besitzerin des Hostels und meinte wir wären zu laut und sollten gehen, weshalb wir dann zum Hostel der Jungs gingen. Nach ein paar Runden "Arschloch" waren wir aber alle müde und gingen schlafen. Für Nico, Theo und mich ging es am nächsten Tag auch schon um 6 Uhr morgens mit dem Mini Van zurück nach Chiang Mai.
Rückblickend war Pai auf jeden Fall eines meiner Highlights, die kleine Stadt in den Bergen hat mir mit am Besten gefallen. Die Atmosphäre dort ist einfach unbeschreiblich, es ist alles sehr ruhig und entspannt und irgendwie zufrieden. Da man dort doch auch viele "Hängengeblieben" trifft bin ich wohl mit dieser Meinung nicht alleine. Am Liebsten wäre auch ich noch ein bisschen länger geblieben, aber wir hatten schließlich einen Flug in den Süden gebucht...

12. April 2017

Street food, Chiang Mai

Ich vermisse das Thailändische Essen so! Einfach für weniger als einen Euro ein super leckeres Gericht zu bekommen, Curry, Pad Thai, Glasnudelsuppe,... Bananen Shakes zum Frühstück, Roti (Pancakes) zum Nachtisch. An jeder Ecke gibt es bereits geschnittene Mango, Ananas, Melone, Papaya, Pomelo, Drachenfrucht und Durian. Letzteres habe ich zuvor noch nie gesehen oder gehört, aber ich muss auch sagen, dass ich diese Frucht überhaupt nicht gut fand und der süßliche Gestank auch nicht gerade ein Highlight ist. Aber einfach insgesamt ist das Essen in Thailand unglaublich lecker und hingegen meiner Erwartungen hing es mir keineswegs zum Hals raus. Ach ich wünschte ich könnte zurück gehen!

8. April 2017

{Travel} Chiang Mai, Thailand

Nachdem wir zwei Tage in Bangkok verbracht hatten, ging es mit dem Nachtbus weiter in Richtung Norden, nach Chiang Mai. Ich muss sagen, ich war echt überrascht von der Fahrt. Man bekam Decken und es gab tatsächlich eine Stewardess an Board, die Wasser und Snacks vorbei brachte und für das Wohl der Reisenden sorgte. Allerdings sprach sie nur ungefähr zwei Worte Englisch, weshalb die Kommunikation teilweise etwas schwierig war. Die Busfahrt war trotzdem nicht so angenehm, da ich leider kaum schlafen konnte. Aber nach neun Stunden war es geschafft und wir kamen Vormittags in Chiang Mai an, wo wir mit einem Tuktuk zu unserem Hostel fuhren. Im Gegensatz zum Lub'd in Bangkok war es etwas einfacher, allerdings kostete es auch ungefähr 4€ die Nacht. Und dafür war es echt super. Nachdem wir uns geduscht und umgezogen hatten, versuchten wir noch ein Mal unser Glück mit einer Restaurant Empfehlung aus dem lonelyplanet Reiseführer. Und ich muss zugeben, dass wir dieses Mal wirklich Glück hatten und das Essen im "Angel's Secret" richtig lecker war! Als Nico anschließend in einem kleinen Café Mango mit Sticky Rice zum Nachtisch aß, trafen wir zufällig drei Jungs aus Stuttgart, die Nico und Theo kannten und mit denen wir zwei Wochen später auch im Süden reisten... Alles dazu erfahrt ihr selbstverständlich in den entsprechenden Posts.
Nachdem wir erst Mal gestärkt waren, besuchten wir einen Tempel, der ganz schön war, aber im Vergleich zu den Tempeln, die ich später in Bangkok sah, nichts besonderes... Da Theo kaum geschlafen hatte, ruhte er sich im Hostel ein bisschen aus, während Nico und ich weiter spazierten. Irgendwie kamen wir ins Gespräch mit einem sehr netten Mann aus Bangkok, der uns empfahl eine Elefantentour zu machen und uns zu einem richtigen Reisebüro lotste. Dort erkundigten wir uns über die Touren, denn wir wollten sehr gerne Elefanten sehen, aber auf keinen Fall welche reiten. Letztendlich buchten wir für den nächsten Tag einen Ausflug und gleichzeitig auch einen Flug in den Süden für die kommende Woche. Mit solchen Deals kann man in Thailand oft noch einen Discount bekommen.
Nachdem wir uns kurz im Hostel frisch gemacht und Theo geholt hatten, gingen wir zu einer Poolparty, wo wir auch wieder die drei anderen Jungs trafen. Die Party war ganz witzig, aber irgendwie hatten wir uns ein bisschen mehr darunter versprochen. Der Pool war ziemlich klein, es waren auch nicht so wahnsinnig viele Leute da und natürlich fand der obligatorische Bikiniwettbewerb statt... Irgendwann hatten Nico und ich Hunger und gingen zum Night Market, während die Anderen noch blieben. Der Night Market in Chiang Mai war wirklich einer der besten Märkte, auf denen wir während unserer Reise waren. Das Essen war super günstig und unglaublich lecker, vor allem Nico konnte sich kaum entscheiden. Für mich als Vegetarier ist es dann doch immer ein bisschen eingeschränkter... Zumal dort viele gar kein Englisch sprachen und auch die Gerichte nur auf Thai angeschrieben waren. Aber eigentlich ist mir das so viel lieber, weil es einfach echter und authentischer ist.
Nach dem Essen wollten wir eigentlich den Rest wieder treffen und noch ein bisschen feiern gehen, wobei wir da schon wieder von den Thailändischen Clubs überrascht wurden. Denn natürlich macht alles um eins zu. Da wir am nächsten Morgen sehr früh aufstehen mussten um auf die Elefantentour zu gehen war es aber wahrscheinlich ganz gut, dass wir zurück ins Hostel gingen.
Am kommenden Morgen wurden wir dann um halb acht von einem Mini-Van abgeholt und es ging raus aus der Stadt. Mit uns waren noch sechs Andere dabei, eine echt nette Truppe. Im Camp angekommen bekamen wir zunächst eine kleine Einweisung und Informationen über Elefanten, bevor wir zu den Dickhäutern gingen. Was mich sehr freute war, dass die Tiere nicht eingesperrt waren, sie konnten sich frei bewegen und hatten sozusagen Hirten, die aufpassten, dass sie nicht ganz weg liefen. Zu unserem Glück gab es sogar ein Baby-Elefant! Wir durften sie erst Mal füttern, was total witzig war, denn wenn man nicht aufpasste kam plötzlich von hinten ein Rüssel und holte sich den Bambus, den man in der Hand hielt. Nach der Fütterung gingen wir mit zwei Elefanten in ein Schlammbad, was auch super witzig war. Die Tiere spritzten uns nass und wir spritzten sie nass und rieben sie mit Schlamm ein. Anschließend wuschen wir das alles im Fluss wieder ab. Es war so eine tolle Erfahrung, die Dickhäuter zu füttern und mit ihnen zu planschen, so etwas erlebt man definitiv nicht alle Tage! Nach einem kleinen Lunch verabschiedeten wir uns von den Elefanten und fuhren noch zu einem Wasserfall, wo man schön baden und sich abkühlen konnte. 
Zurück in der Stadt setzten wir uns für eine Weile auf das Dach des Hostels und ruhten ein bisschen aus, bevor wir zum Markt gingen. Jeden Sonntag findet in Chiang Mai nämlich der Sunday Market statt, ein riesiger Markt, auf dem man alles finden kann, was das Herz begehrt. Es gibt eine unglaubliche Auswahl an super leckerem Essen, Schmuck, Kleidung, handgefertigte Dinge,... Man konnte wirklich ewig hin und her laufen und trotzdem noch Neues entdecken. Nach drei Stunden waren wir aber so fertig, dass wir zurück ins Hostel gingen und den Rest des Abends ganz entspannt auf dem Dach verbrachten.
Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder auschecken und Abschied nehmen, denn es ging weiter nach Pai!
Insgesamt hat mir Chiang Mai gut gefallen, die vielen kleinen Cafés und Restaurants sind super schön und vor allem der Sunday Market ist einfach der Wahnsinn. Die Elefantentour war natürlich das Highlight des Aufenthalts, leider habe ich davon nicht so tolle Handy Bilder, ich schaue mal ob ich euch noch ein paar zeige...

3. April 2017

{Travel} Bangkok pt. 1, Thailand

Hallo ihr Lieben, ich hoffe euch geht es gut und ihr konntet das Frühlingswetter in den letzten Tagen genießen. Ich bin noch bis Donnerstag in Stuttgart, bevor es zurück nach Berlin geht. Bis dahin genieße ich es, bei meiner Familie zu sein, Freunde zu treffen und bei dem schönen Wetter in der Stadt unterwegs zu sein. Nebenbei habe ich es endlich geschafft die unzähligen Fotos von meinen vier Wochen in Thailand zu bearbeiten. Somit habe ich glaube ich genug Postmaterial für die kommenden Wochen.

Aber nun von vorne: Ende Februar ging es für mich und zwei Freunde, Nico und Theo, los nach Thailand. Nach einem zehnstündigen Flug kamen wir um die Mittagszeit in Bangkok an. Als wir es durch die Immigration geschafft hatten, hieß es erst mal den Zug in die Stadt finden, was aber tatsächlich recht einfach ist. Schon eine halbe Stunde später standen wir dann mitten in Bangkok, umgeben von Tuktuks, Autolärm, fremden Gerüchen, dem Treiben der Großstadt und der Hitze. Ich muss zugeben, dass mir die Stadt im ersten Moment nicht ganz geheuer war, alles war so laut, groß, stinkig und fremd. Trotz anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten schafften wir es aber letztendlich mit Hilfe von maps.me zu unserem Hostel. Nachdem wir eingecheckt hatten ruhten wir uns kurz aus, bevor wir uns ein bisschen in der Gegend umschauten und etwas zu Essen suchten. Da uns das Streetfood noch etwas suspekt war, landeten wir letztendlich in einem Food Court im Siam Center, der im Lonelyplanet Reiseführer empfohlen war. Rückblickend war das Essen dort aber echt nicht so toll, vergleichsweise sehr teuer und es gab so gut wie nichts vegetarisches. Nico und ich hatten aber unsere erste Mango mit Sticky Rice, ein Gericht, das während der gesamten Reise zu unseren Favoriten gehörte. 
Da wir nach der langen Reise sehr müde waren und die riesige Mall auch nicht wirklich etwas Besonderes zu bieten hatte (es gab alles was es bei uns auch gibt, von Zara über Brandy Melville zu Prada....), gingen wir nach dem Essen zurück ins Hostel. Dort setzten wir uns noch auf ein Bierchen nach draußen, wo wir prompt mit einem Münchner ins Gespräch kamen. Da er schon zum zweiten Mal in Bangkok war konnte er uns den ein oder anderen Tipp geben, bevor wir dann todmüde ins Bett fielen.
Dank der Zeitumstellung wachten wir am nächsten Tag erst kurz vor zwölf auf, weshalb wir uns dann ziemlich beeilten um los zu kommen. Wir nahmen ein Tuktuk Richtung Chinatown, wobei wir erst einen kleinen Zwischenstopp einlegten. Der Fahrer erklärte uns nämlich, dass wir so gut wie nichts zahlen müssten, wenn wir in eine Schneiderei gingen und so taten, als hätten wir Interesse. Er würde dafür einen Tankgutschein bekommen, was anscheinend mehr wert war als der normale Fahrtpreis. So gingen wir in den Laden, schauten uns die Bilder von Anzügen und Kleidern von Hugo Boss und co. an und ließen uns ein bisschen bequatschen. Nico probierte sogar etwas an, bevor wir meinten wir müssten es uns noch überlegen und zurück ins Tuktuk stiegen und endgültig nach Chinatown fuhren. Da wir sehr hungrig waren, wollten wir erst Mal etwas zu essen suchen, was sich als schwieriger als gedacht heraus stellte, da wir uns immer noch nicht an das Straßenessen wagten. Letztendlich landeten wir in einem indischen Restaurant, das auch im Lonelyplanet empfohlen war. Auch das war für den Preis leider ein wirklicher Reinfall, aber was soll's... Nach dem Essen spazierten wir weiter durch Chinatown, bis wir vor lauter Blasen kaum noch laufen konnten. Tatsächlich ist es nämlich keine so gute Idee, nach dem deutschen Winter mit ausschließlich geschlossenen Schuhen einen ganzen Tag in Flipflops oder Birkenstocks rumzuspazieren, denn unsere Füße waren das einfach nicht mehr gewöhnt. Deshalb nahmen wir dann ein Boot und fuhren ein bisschen den Fluss entlang, bevor wir zurück zum Hostel gingen und erst Mal ausruhten. Ich glaube wir waren alle noch ein bisschen überfordert von Bangkok und mochten die Stadt in dem Moment noch nicht so wirklich gerne...
Am Abend wagten wir uns dann aber immerhin endlich an richtiges thailändisches Essen. Ich hatte ein Green Mushroom Curry, was unglaublich scharf, aber auch unglaublich lecker war. Nach dem Essen gingen wir in die Cloud 47, eine Rooftopbar. Die Cloud 47 ist um einiges günstiger als die Sky Bar, in der Hangover 2 gedreht wurde und man kann mit normaler Kleidung rein kommen. Der Blick über das nächtliche Bangkok aus dem 47. Stockwerk ist natürlich der Wahnsinn!
Gegen elf machten wir uns dann von dort aus mit einem Tuktuk auf den Weg in Richtung Khao San Road. Am Abend zuvor war diese uns als "die verrücktesten 300m der Welt, jenseits von Gut und Böse" beschrieben. Dort angekommen musste ich aber sagen, dass diese Beschreibung natürlich total übertrieben war. Klar war es verrückt, es gibt eine Bar an der anderen, dort sind unglaublich viele Leute die aus Buckets trinken und feiern, ständig werden einem Lachgas und Skorpione zum essen angeboten. Aber als "jenseits von Gut und Böse" würde ich das jetzt nicht bezeichnen... 
Naja, wir suchten uns erst Mal eine Bar, in der wir sitzen konnten und einen Cocktail tranken, bevor wir uns dann unter die Tanzenden mischten. Was ich beim Feiern auf der Khao San Road echt cool fand, war dass wir mit so vielen Leuten geredet und getanzt haben, was teilweise echt witzig war denn die Stimmung dort ist einfach super. Umso überraschter waren wir, als um zwei Uhr in fast allen Bars die Musik ausging und die Party plötzlich vorbei war. Nach ein paar Tagen in Thailand lernten wir, dass das mittlerweile gesetzlich so ist und es nur wenige Ausnahmen gibt, aber in dem Moment waren wir einfach echt überrascht, schließlich hatten wir von der Khao San Road als die Partymeile schlechthin gehört. Da wir aber keine Lust hatten, den teuren Eintritt in die einzige noch offene Bar zu zahlen und schon wieder hungrig waren, wagten wir uns an unser erstes Streetfood: Pad Thai auf der Khao San Road. Rückblickend können wir echt nicht mehr sagen, ob es nur so gut war, weil es unser erstes war und wir noch keinen Vergleich hatten, oder ob es wirklich so lecker war. Aber die Hauptsache ist: wir haben es überlebt und seitdem unsere Angst vor Streetfood (zum Glück) überwunden!
Am nächsten Tag wollten wir Abends nach Chiang Mai fahren, weshalb wir Mittags zum Bahnhof gingen um Tickets zu kaufen. Eigentlich war der Plan, einen Nachtzug zu nehmen, der war aber für die nächsten beiden Tage schon komplett ausgebucht, weshalb wir dann ein bisschen verzweifelt waren. Letztendlich konnten wir aber direkt im Hostel noch einen Bus für den selben Abend buchen, also ging das Ganze noch gerade so gut. Aber wir haben gelernt, dass man nicht immer alles ganz spontan machen kann... An dem Tag aßen wir noch eine super leckere Nudelsuppe in einem Streetfoodrestaurant und überwanden unsere Angst vor dieser Art von Essen so endgültig.
Zu dem Zeitpunkt hätte ich auch gut noch etwas länger in Bangkok bleiben können, denn spätestens an dem Tag, wenn nicht sogar schon am Abend zuvor, hatte ich mich dann an die Stadt gewöhnt und sie in mein Herz geschlossen. Aber ich glaube die anderen beiden waren immer noch nicht so große Fans von Thailands Hauptstadt... Da ich aber am Ende meiner Reise noch Mal zwei Nächte in Bangkok war, war das gar kein Problem. Mehr dazu erfahrt ihr dann aber später, denn die nächste Station war ja erst Mal Chiang Mai...

23. März 2017

Live music: Avenged Sevenfold // 15.02.2017

Ihr Lieben, 
tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Ich wollte eigentlich auch in Thailand posten, das hat aber leider nicht geklappt. Jetzt bin ich mit einer Menge Bilder zurück, die ihr natürlich zu sehen bekommt, sobald ich sie bearbeitet habe. 
Bis dahin möchte ich euch aber noch von einem Konzert erzählen, denn diesen Post hatte ich schon mehr oder weniger vorbereitet. Mitte Februar ging es für mich und einen Freund zu Avenged Sevenfold in der Arena Berlin. Überraschenderweise war die Halle gar nicht soo groß, wenn man bedenkt, dass Avenged Sevenfold ein paar Tage darauf in Stuttgart in der Schleyerhalle spielten.  Aber es ist natürlich immer schön, wenn es nicht gleich ein ganzes Fußballstadion ist. Etwas enttäuschend war allerdings der Sound, wir standen dafür leider viel zu weit vorne. Die Lautsprecher seitlich der Bühne schallten komplett an uns vorbei, weshalb alles, was dort gebracht wurde, leider kaum hörbar war.
Das machte sich vor allem bei der ersten Band, Chevelle, deutlich bemerkbar. Ich kannte die drei Jungs zuvor noch nicht und kann auch jetzt sehr wenig darüber sagen. Leider wurde der Gesang nämlich nur über die seitlichen Lautsprecher übertragen und überhaupt nicht über die, die sich direkt vor uns, vorne an der Bühne befanden. Zu Beginn fiel zudem noch ein Mikrofon aus, weswegen der Auftritt insgesamt traurigerweise nicht so der Wahnsinn war und ich auch nicht so viel dazu erzählen kann... 
Nach einem recht schnellen Umbau folgten dann Disturbed. Die amerikanische Heavy-Metal Band war uns bekannt, aber wir hörten sie beide nicht aktiv. Umso positiver überrascht war ich von der Live Performance! Alleine schon das Auftreten des Sängers, David Drainan, macht Eindruck: Im langen schwarzen Mantel gekleidet strahlt er eine unglaubliche Ruhe und Überlegenheit aus. Zu ihm würde der Name "der Graf" zu hundert Prozent passen! Getoppt wurde sein Auftreten nur noch von seiner wahnsinnigen Stimme, was sich gleich zu Beginn bemerkbar machte. Aber spätestens, als ein Flügel auf die Bühne getragen wurde und die Band "The Sound of Silence" spielte, war ich hin und weg! Selbstverständlich folgten auch "Down with the sickness" und "Tenthousand Fists" noch. Insgesamt spielte die Band bestimmt eine gute Stunde. Ich war echt begeistert, weshalb ich sie jetzt auch so mehr höre. Zum Glück wurde auch der Sound etwas besser. Zwar war es lange nicht perfekt, weil die Lautsprecher einfach so ausgerichtet waren, dass kaum etwas vorne ankam, aber es war auf alle Fälle um einiges besser als bei Chevelle. 
Nach einem weiteren Umbau folgte dann endlich Avenged Sevenfold. Die fünfköpfige Heavy Metal Band aus Kalifornien legte von der ersten Minute an einen unglaublichen Auftritt hin. Die Stimmung war durchweg super. Avengend Sevenfold spielte eine perfekte Mischung aus Songs von ihrem aktuellen Album, "The Stage", und älteren Titeln. Darunter waren "Afterlife", "Hail to the King", "Almost Easy" und "Nightmare", worüber ich mich sehr freute. Selbstverständlich durfte auch die obligatorische Ballade vor der Zugabe nicht fehlen, wobei ich den Titel "Acid Rain", den sie spielten, sehr gerne mag. Mein absolutes Highlight kam aber in der Zugabe. Nach einem Titel fragte der Sänger, M. Shadows: who likes necrophilia?, woraufhin der ein oder andere, wahrscheinlich ohne es zu verstehen, jubelte. Aber in dem Moment war klar, welcher Song als nächstes kommen würde: "A little Piece of Heaven". Weil das der erste Titel war, den ich von Avenged Sevenfold kannte, freute ich mich riesig und es war der perfekte Abschluss für ein tolles Konzert!

26. Februar 2017

captured moments on polaroid

Hallo meine Lieben,
Zu Weihnachten durften zwei neue Schätze in meine Kamera-Sammlung einziehen. Zum Einen die Instax mini 8 in blau und zum Anderen eine originale Polaroid Land Camera 340. Die Instax mini ist natürlich sofort zum Einsatz gekommen, was mit der alten Kamera leider nicht so einfach ist. Nachdem ich in einem super coolen Laden für analoge Fotografie das passende Papier gefunden hatte, fiel mir auf, dass es die benötigte Batterie überhaupt nicht mehr gibt. Man kann ohne große Probleme einen kleinen Adapter rein bauen, es gibt auch genügend Anleitungen dafür im Internet, aber mir selber war das ein bisschen zu riskant. Ein Freund hat das dann netterweise gemacht, aber irgendwas funktioniert leider trotzdem noch nicht. Ich denke ich gehe damit einfach mal zum Fotoladen, wenn ich wieder zurück in Berlin bin.
Bis dahin ist das Wetter dann vielleicht auch so, dass es sich lohnt, die Kamera auszuprobieren. Der Preis für das Papier ist leider nicht ohne, es kostet noch mal mehr als doppelt so viel wie das Instax-Papier. Aber naja, wenn es klappt sind die Ergebnisse dann hoffentlich umso toller!
Bis dahin hier ein paar Einblicke in meine bisherigen Fotografien mit der Instax-Mini. Momente aus 2016.

19. Februar 2017

instagram diary

Ihr Lieben,
nachdem ich die letzten Tage nichts anderes getan habe als zu lernen, kann ich es kaum erwarten, morgen meine Linguistik Prüfung hinter mir zu haben. Denn dann heißt es für mich: Thailand ich komme! Ich bin so gespannt wie es wird und freue mich unglaublich, nach dem ganzen Lernstress einfach wieder zu reisen und frei zu sein. Die Kamera ist natürlich auch dabei und ich werde euch auf jeden Fall von der Reise berichten! Da ich meinen Laptop nicht mit nehmen werde, müsst ihr euch allerdings bis Ende März gedulden. Wer aber vielleicht doch ab und an etwas aktuelles von der Reise sehen möchte, kann mir gerne auf Instagram folgen: inpalemoonlight.
Und damit wären wir auch schon beim Thema des heutigen Posts. In den letzten Wochen kam das Fotografieren leider wieder etwas zu kurz, da ich neben Arbeit, Uni und diversen Arztbesuchen einfach keine Zeit dafür gefunden habe. Und das Wetter spielt ja zurzeit auch nicht immer mit... Deshalb dachte ich mir, dass es mittlerweile auch schon wieder eine Weile her ist, seit dem ich hier das letzte Mal ein Instagram-Diary gepostet habe. Da sich in der Zwischenzeit aber doch so einiges auf meinem Account angesammelt hat, will ich das nun nachholen. 
Hauptbahnhof Stuttgart, Blick über die Königsstraße // Weihnachten zuhause // Schlossplatz, Stuttgart

Berlin // Schäfersee, Berlin // Abends am Prenzlauer Berg

Nothing can keep me from dancing // Home, Berlin // Brandy Melville

Throwback: Whistler, Canada // Throwback: Seattle // "House of small wonder" Berlin